MIA.

Diese Geschichte beginnt 1998 mit der Gründung der Berliner Band MIA. Ein Jahr später treffen MIA. auf das Label R.O.T. Erste gemeinsame Projekte werden entwickelt und die Band findet schnell zu einem sehr individualistischen Stil, der polarisiert. MIA. spielen mitunter vor nur zehn oder zwanzig Freunden. Es ist hart und aufregend. Ein Gefühl der Gemeinsamkeit entsteht und das Wissen darum, dass man gemeinsam einen weiten, mühsamen und abenteuerlichen Weg gehen wird. Die erste Veröffentlichung auf R.O.T, die Single „Factory City“, erscheint 2001 und MIA. und ihr Label tragen damit maßgeblich zur Erfindung des Musikstils Elektropunk bei. Der Track trifft auf Respekt und Anerkennung in der Clubszene und wird zum Underground-Dancefloor-Hit in Berlin, Paris und New York. Dieser Achtungserfolg rückt die Band und das Label erstmals in den Fokus einer interessierten Öffentlichkeit. Ein gutes Gefühl.

Fotos vom Auftritt beim "whirlpool" Juli 2000

Fotos © Petra Preuss

In der Zeit zwischen 1999 bis 2001 nehmen MIA. in enger Zusammenarbeit mit R.O.T ihr Debütalbum „Hieb und StichFest“ auf. Das Album erscheint Ende 2001 bei Columbia/ Sony Music und gelangt bis in die Top 40 der deutschen Verkaufscharts. Im April 2002 erscheint die Single „Alles Neu“. Das dazugehörige Video läuft in der MTV-Powerplay-Rotation und MIA. werden als MTV-Newcomer-Band 2002 vom Sender besonders gefördert. Es folgen zwei weitere Single-Veröffentlichungen aus dem Album („Verrückt“ und „Kreisel“), die sich beide in den Singlecharts platzieren können.

Berlin macht Schule - CD-Release Party

Fotos © Petra Preuss

MIA. werden nach und nach zur öffentlichen Band. Sie spielen bei großen Festivals wie Rock am Ring und Rock im Park, das Melt!-Open-Air und Fusion folgen. Den ersten kollektiven Live-Wahnsinn lösen sie überraschend beim Immergut-Festival 2002 aus, als sie die Leute zum Schreien, Pogen, Weinen vor Freude und zum totalen Ausflippen bringen. Gute und schöne, aber auch gemeine Medienberichte folgen. Ein Highlight ist das Feature in den Tagesthemen, das MIA. als die Vorreiter einer neuen Art der Jugendbewegung vorstellt. Das Album und die Singles werden erfreut von den Fans angenommen und zum Ende des Jahres ist aus MIA. eine gewachsene Band mit viel Erfahrung geworden.

2003 beginnt und wird zu einem unvergesslichen und berauschenden Jahr: Da ist der Riesenerfolg auf der Alternative-Stage bei Rock am Ring, die Eröffnung der Loveparade 2003, unterstützt von einem 25-köpfigen Blasorchester (Junges Ensemble Berlin) an der Siegessäule in Berlin und die dazugehörige Single
„Was es ist“ im Rahmen des Kunstprojektes ANGEFANGEN, initiiert vom Label R.O.T. Die Was-es-ist-Tour im Herbst 2003 ist ausverkauft. Überall in Deutschland und Österreich singen und rocken sich die Fans die Seelen aus dem Leib und erwarten glücklich und hoffnungsvoll die nächsten Konzerte und folgenden Alben.

Die erfolgreiche und gute Zusammenarbeit zwischen dem MIA.-Label R.O.T und Columbia/ Sony Music Domestic wird auch 2004 fortgesetzt und viele neue interessante Projekte stehen an. Im Vordergrund steht schon seit Ende 2003 die Produktion des zweiten Albums, mit dem die Band allen, die sie auf ihrem Weg unterstützten, an sie glaubten und ihnen Mut und Kraft gaben, danken will. Die Teilnahme an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2004 am 19. März diesen Jahres mit „Hungriges Herz“, der zweiten Single aus dem kommenden Album, ist eine weitere Herausforderung, der sich MIA. gemeinsam mit R.O.T gerne stellen. Im Frühjahr 2004 wird das neue Album der Öffentlichkeit und den Fans präsentiert. Im Sommer 2004 folgen Auftritte auf allen relevanten Festivals und im Herbst die Tour zum neuen Album. Nach Deutschland und Österreich ist nun endlich auch die große weite Welt dran, erobert zu werden. Singapur wird im März der Anfang sein und dann folgen Europa und Japan. MIA. haben viel vor! MIA. sind nie das, was man von ihnen erwartet und werden weiter überraschen und zum Nachdenken auffordern. Das war erst der Anfang und nun geht es weiter, weiter und immer weiter bis ans Ziel ihrer Träume: Weiter die Musik zu machen, die sie machen wollen und mit den Menschen, welche sie lieben, Abenteuer zu erleben. Es darf gefeiert werden - Let’s rock!

Inga Königstadt

R.O.T



Mehr Infos unter:  www.miarockt.de

 

MIA. - ALBUM - HIEB & STICHFEST ALBUM: HIEB & STICHFEST

VÖ: 19.08.02

Sony Music

 

CD-Vorstellung

Als "Limited Phosphor Edition", leuchtet im Dunkeln!

 

mia. - Auftritt bei berlinova 2003 mia. am 14.06.03 bei berlinova 2003

 

 

MIA. - HUNGRIGES HERZ SINGLE: HUNGRIGES HERZ

VÖ: 2.02.04

Sony Music

 

CD-Vorstellung

MIA.„Hungriges Herz”

WORUM GEHT’S?

NA, UM LIEBE ODER GENAUER UM DEN MOMENT, IN DEM NUR NOCH EINER LIEBT - VÖLLIG MACHTLOS, WEIL DER ANDERE SCHON ENTSCHIEDEN HAT, DASS ES VORBEI IST. EGAL WIE VERLOCKEND DIE LIPPEN DES/DER EX SIND, EGAL WIE VERTRAUT DAS GEFÜHL VON HAUT AUF HAUT IST, ES HAT ALLES EINEN BITTEREN BEIGESCHMACK UND GEHT RASANT DEM ENDE ENTGEGEN. DAS GEFÜHL, DEN ANDEREN JETZT SCHON ZU VERMISSEN, IST SEHR PRÄSENT. DAS LIEBENDE HERZ IST VERZWEIFELT, ABER MUTIG - STELLT SICH UND FRAGT EHER FORDERND ALS ERGEBEN: "WIE WEIT WILLST BZW. WIRST DU GEHEN" ?!

WARUM H.H. ZUM GRAND PRIX?

WIR SIND MITTEN IN DEN AUFNAHMEN ZUM ZWEITEN ALBUM. DIE ANFRAGE ZUM GRAND PRIX KAM UND WIR WUSSTEN, DAS WOLLEN WIR MACHEN; DAS IST EINE NEUE HERAUSFORDERUNG UND GLEICHZEITIG HABEN WIR GEGUCKT, WIEWEIT SIND WIR UND WELCHEN EINBLICK GEWÄHREN WIR. ES GEHT DARUM, SICH ZU STELLEN - AUCH IN EINER SITUATION, DIE ANDERS IST ALS ERWARTET. MUT BEWEISEN. ALS ICH H.H. EINGESUNGEN HABE, HABE ICH MIR DIE SEELE AUS DEM LEIB GESUNGEN; ICH BIN 1000 TODE GESTORBEN, UM IMMER WIEDER FESTZUSTELLEN WIE GUT ES IST, AM LEBEN ZU SEIN.

ES HAT MICH BEFREIT DIESEN SONG ZU SINGEN. ICH WILL DAS LIED BEIM GRAND PRIX MIT DER SELBEN LEIDENSCHAFT PRÄSENTIEREN UND HOFFE, DASS DER FUNKE ÜBERSPRINGT UND EINEN FLÄCHENBRAND ENTFACHT. 

Mieze von MIA.

Weitere Informationen zum Grand Prix-Vorentscheid.

 

MIA. - STILLE POST ALBUM: STILLE POST

VÖ: 8.03.04

Sony Music

 

CD-Vorstellung

 

MIA. - ÖKOSTROM SINGLE: ÖKOSTROM

VÖ: 14.06.04

Sony Music

 

CD-Vorstellung

 

mia. füllte die Columbiahalle in Berlin...

Am 11.12.04 spielten mia. in der Columbiahalle und diese war ausverkauft! Dort wo Bands wie Rosenstolz, Korn oder The Roots ihre Konzerte geben kann mia. sich nun auch in diese Reihe stellen diese Halle bis auf den letzten Platz zu füllen. Mietze war sichtlich gerührt als sie auf die Bühne kam und die Fans schienen sich genau so zu freuen das ihre Band nun so viel Erfolg hat. Die Band hat sich in den letzten Jahren viele treue Fans erspielt und kann so Stolz sein was sie erreicht haben. Daher war auch die Stimmung von Anfang an gut. Bei den ersten Takten wußte die Fans welcher Song kommt und gingen ordentlich mit. Besonders bei bekannten Songs wie "Hungriges Herz" bebte die Halle. Da bleibt nur zu sagen, wieder eine Berliner Band die nicht nur von sich reden macht sondern einen Weg gegangen ist der hoffentlich weiter fortgesetzt wird.

p.p.

mia.

Foto: Petra Preuss

 

Anlässlich ihrer neuen neuen Single "Tanz der Moleküle" (VÖ:19.05.06) und ihrem neuem Album (VÖ:21.07.06) stellten MIA. beim Showcase am 11.05.06 erstmals ihre neuen Songs vor...

 

 „Lieb mich, hass mich, ist mir ganz egal. Hauptsache, du hast eine Meinung zu dem, was ich tue, und stehst dazu. Das ist das wichtigste. Alles andere zählt nicht.“

(Mieze Katz, September 2004)

Wer Mia kennt, hat eine Meinung. Eine gute, eine schlechte, wie es jedem beliebt. Angefeindet, vergöttert, auf den Olymp gehoben und in die Hölle geschickt. Jubelnde Fans, böse Verrisse, die Band ist das gewohnt. Das geht seit ihrem Album „Hieb- und Stichfest“ so. Hauptsache polarisieren, alles andere wäre Mittelmaß.

Und Mittelmaß ist schlimmer als der Tod.

2005 tourte sich die Band den Arsch ab. Spielte dort, wo man sie ließ und hören wollte. Mia kam rum. Deutschland, Polen, sogar Asien. Japan kreischte so laut, dass die Band verspreche musste, wieder zu kommen. Ein Affenzirkus. Und schon sind wir mittendrin.

Nun kommt ZIRKUS. Ist es wirklich schon das dritte Album? Eine Frage, die sich nicht nur Sängerin Mieze Katz stellt. Wo ist die Zeit geblieben? „Ich habe bei der Arbeit im Studio darüber nachgedacht, dass wir nächstes Jahr Jubiläum feiern. Mia gibt es dann zehn Jahre gibt, trotz der ganzen Hektik und dem Stress. Das ist ein Geschenk, das wir alle Musik machen und uns so gut verstehen und immer noch Bock auf uns haben. Das ist für mich spürbar gewesen, viel intensiver noch als bei der Arbeit an ‚Stille Post’.“
 
Die Band ist gereift, das hört man. Die fünf haben sich aufeinander eingeschossen. Die Songs klingen erwachsener, irgendwie erhabener. Draller Pop, Drive, Go-Beats, Aha-Effekte – das ganze Album steckt voller Experimente. Überraschungen lauern an jeder Ecke, alles kann passieren.
 Und darum geht’s. Es ist eine Art Konzept, das hinter dem neuen Album steckt. Mit einem programmatischen Titel. ZIRKUS. Pralles Leben. Große Gefühle, Emotionen, das ganze Theater. Varieté, Fantasie, die Bühne und alles, was davor und dahinter passiert. Es geht um Illusionen, Magie, Faszination und Spektakel. „Die Idee ist im Studio beim Brainstorming mit Nhoah, Inga und Staab von unserem Label ‚R.O.T.’ entstanden“, sagt Mieze. „Jeder sollte seine Ideen auf den Tisch packen, und plötzlich war „Zirkus“ da. Wir haben festgestellt, dass uns das Thema alle fasziniert. Als Künstler hat man bei diesem Thema alle Freiheiten.“
 
Kein Wunder also, dass das Album eine echte Spielwiese ist. Manege frei, Vielfalt heißt das magische Zauberwort, textlich wie akustisch. Da hört man Vibraphon, Glockenspiel, Horn, Trompete, Becken, Akkordeon, das Quintett hat vor nichts halt gemacht. „Wir haben mit so vielen Instrumenten gearbeitet, wie fühlten uns wie Zigeuner“, sagt Mieze. „Es macht Spaß, auf ZIRKUS in die verschiedenen Rollen zu schlüpfen und mit einem Augenzwinkern dem anderen die schlimmsten Sachen mitten ins Gesicht zu sagen.“
 Nie zuvor haben Mieze, Andi, Bob, Ingo und Gunnar mit soviel unterschiedlichen Stilen und Elementen experimentiert. Dabei merkt man, wie sich die Band vom einstigen Elektropunk entfernt hat. Das Album ist die große Geste, überhaupt ist ein Funken mehr Drama zu hören als noch bei „Stille Post“ oder gar „Hieb und Stichfest“. Natürlich zählen auch die ganz kleinen Zwischentöne. Mieze: „Wir haben versucht, ein körperliches Gefühl mit der Musik zu schaffen. Das fängt richtig an, unter den Fingernägeln zu brutzeln.“
 
Songs wie „Floß“ oder „Dann war das wohl Liebe“ klingen ungeheuer sensibel und intim. „Bamboleo“ ist ein Coversong, einst gesungen von den Gipsy Kings. Mieze und ihre Jungs hauchen dem Song mit einem fein getunten Text auf deutsch neues Leben ein, intensives, intimes. „Es ist mein Leben / so will ich es eben / ich schwanke ich taumel und wanke / ich zieh es vor, mein Leben so zu leben.“ „Tanz der Moleküle“, die erste Single, ist dagegen ein schnörkelloser Popsong mit einem stetig vorantreibenden Beat, fürs Radio wie geschaffen – so hören sich Sommerhits an. „Die Leute sollen wieder Bock auf uns haben und unsere Lust an den neuen Songs teilen“, sagt Mieze. „Klar macht es Spaß, im Studio zu arbeiten und zuzusehen, wie die neuen Titel größer und größer werden. Aber wir sind jetzt wieder heiß auf die Bühne, und es wird uns eine riesengroße Freude sein, die Sachen live zu spielen. Zu Songs wie „Hungriges Herz“, „Ökostrom“ oder „Was es ist“ habe ich Bilder voller Emotionen und Leben im Kopf – ich brauche das jetzt auch für die neuen Lieder.“
 
Mitgewirkt an ZIRKUS hat auch M, Musiker und Produzent aus Frankreich. Als er in Berlin war, hat man den Mann gleich zu gemeinsamen Aufnahmen ins Label-Headquarter von „R.O.T.“ gelotst. „Superaufregend, das hat viel Spaß gemacht“, sagt Mieze. Gemeinsam arbeitete man den Song „Je T’aime“ um, der in Frankreich bereits ein Riesenhit war, um. Aus „Je T’aime“ wurde „M“ – Mieze singt auf deutsch und spielt Akkordeon dazu, zum ersten Mal übrigens. „Öfter mal was neues und keine Angst dabei.“ Den richtigen Schliff hat den Songs Mia-Produzent Nhoah verpasst. „Wenn wir im Studio arbeiten, wird er zu unserem sechsten Bandmitglied. Das Album hat Nhoahs Gesicht, ich sehe ihn ständig darin. Das ist wunderbar, gelöst von allem loszulegen und dann später zu merken ‚Wow, das klingt ja nach uns’.

 Der Mensch braucht Träume. Mit ZIRKUS schaffen Mia jede Menge. Elektropunk war gestern. Mia sind im Hier und Jetzt angekommen. Draufgängerisch sein, aber trotzdem Herz zeigen. Wagemutig, und gleichzeitig entspannt klingen. Und überhaupt, was heißt denn Punk? „Das man nach einem Heavy-Metal-Album eine Klassikplatte herausbringt“, sagt Mieze. „Punk ist, nach seinen eigenen Maßstäben das zu machen, was man will. Und sich nicht nach anderen richtet.“

 Sich nach anderen richten? Haben Mia nie gemacht. Aber Mut zur Veränderung haben sie. Danke dafür, weitermachen! Und bitte nicht nur bis zum Jubiläum nächstes Jahr.

Text: R.O.T. / Sony Bmg

 

MIA. - ZIRKUS ALBUM: ZIRKUS

VÖ: 21.07.06

Sony Bmg

 

CD-Vorstellung

 

MIA. füllten gleich zwei Tage die Berliner Columbia Halle...

 

 

Leider haben Sie noch kein Plug In für Flash installiert was nötig wäre um alles zu sehen;-)

 2000-2006 by P.Preuss / Backstage7