CURLY

CURLY

Foto: Petra Preuß

Geboren wird Curly in dem kleinen Ort Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart. Ihr richtiger Name ist eigentlich Corinna. Erst als Curly sich mit 16 Jahren ihre Haare wachsen lässt und ihr umwerfender brauner Lockenschopf - „Naturkatastrophe“ nennt sie ihn liebevoll - zum Vorschein kommt, wird sie von ihren Freunden umgetauft. Geerbt hat sie ihre Haarpracht von ihrer afroamerikanischen Mutter, ihre strahlenden blauen Augen von ihrem sizilianischen Vater. Und wie man es nicht anders erwartet bei dieser cosmopolitischen Mischung, ist Curly ein lebenslustiges Temperamentsbündel. 

Seit Curly denken kann, weiß sie, dass sie auf der Bühne stehen möchte. Musik machen, texten und singen gehören von frühester Kindheit an zu ihr. Gesangsunterricht nimmt sie immer nebenbei, mit 8 holt ihr Onkel sie für erste Schnupperaufnahmen ins Studio und schon mit 12 wird sie als Lead-Singer bei verschiedenen Jugendhaus-Bands ausgewählt. Tanzen ist ihre erste richtige Passion. Dem Ballet folgt schnell der Jazzdance. „Mama ist auch eine begeisterte Tänzerin. Zu Earth, Wind & Fire und The Temptations habe ich schon mitgetanzt, als meine Mama noch mit mir schwanger war. Das prägt.“ Parallel zur Schule besucht sie die New York City Dance School in Stuttgart und arbeitet an einer Karriere als professionelle Tänzerin.  

Aus einer zufälligen Begegnung mit Prince – backstage bei einem seiner Konzerte – ergibt sich für Curly die Gelegenheit, in seinem Video „I wanna melt with you“ mitzutanzen. Während ihres Aufenthaltes in Minneapolis ist sie überwältigt von der Größe und der unglaublichen Technik der Paisley Park Studios.

Nach dem Abitur wagt Curly den Schritt nach New York und nimmt Tanzstunden am Broadway Dance Center. Sie verbringt dort ein aufregendes, aber vor allem auch anstrengendes Jahr. Von dem Wunsch, eine reine Karriere als Tänzerin zu machen, kommt sie aber ab. Nach einer kurzen Verschnaufpause zuhause hat sie schnell ein neues Ziel: Curly geht nach Wien, um Tontechnikerin zu werden. 

Nächste Station ist Frankfurt, wo Curly als Assistentin in der Produktion für Radio FFH arbeitet. Durch ihre ansteckende Fröhlichkeit und mitreißende Art zu Lachen wird ihr Talent als Entertainerin entdeckt. Curly wird angesprochen, ob sie nicht Lust hat, Morningmoderatorin für den hessischen Jungendsender Planet Radio zu werden. „Ich hatte das Glück einen Job zu haben, der so viel Spaß gemacht hat, dass ich ihn nie wie Arbeit empfunden habe – bis auf das Aufstehen um 4 Uhr morgens natürlich.“ In kürzester Zeit hat Curly in Hessen einen großen und treuen Fankreis. 

Dann findet das erste POPSTARS-Casting in Frankfurt statt. Planet Radio präsentiert das Event, und Curly ist fleißig dabei, zum Mitmachen aufzurufen. Selber teilzunehmen, das kommt ihr zunächst gar nicht in den Sinn - bis ihr Moderatorenkollege sie live und ohne Absprache mitten in der Sendung auffordert, selbst am Casting teilzunehmen und Planet Radio dort zu vertreten. Die Aktion entwickelt sich zu einem riesigen Promogag für den Sender. „Wir haben dann daraus einen echten Hype gemacht, haben einen Friseur in die Sendung kommen lassen, der mich für das Casting gestylt hat und so. Ja, und dann bin ich einfach aus Popstars nicht mehr rausgeflogen…“ 

CURLY

Foto: Petra Preuß

Curly gehört schließlich zu den 11 Finalistinnen. Zwei Wochen vergehen, bis das endgültige Ergebnis mitgeteilt wird. „Dann kam der Tag der Entscheidung. Als ich endlich wusste, was nun Sache ist, da fiel eine echte Last von mir ab. Nicht zu wissen woran ich war, fand ich viel schlimmer, als die Vorstellung, dass es vielleicht nicht geklappt hat.“ Besonders dankbar ist Curly dem Jury-Mitglied Simone Angel, die ihr die Entscheidung überbracht hat. „Sie hat mir den schönsten Abgang gemacht, den ich mir hätte wünschen können. Als Abmoderation hat Simone in die Kamera gesagt: Über Curly mache ich mir aber keine Sorgen, die findet ihren Weg sowieso!“ 

Und damit sollte Simone auch Recht behalten. Schon nach kurzer Zeit kommen erste Angebote von verschiedenen Produzenten und Projekten. „Das war das schmeichelndste Gefühl, das ich jemals hatte. Normalerweise muss man als Newcomer an den Türen der Produzenten kratzen und bitten, dass sie in die Tapes hereinhören. Ich hatte das unwahrscheinliche Glück, auswählen zu können. Curly – habe ich zu mir gesagt: diese Chance wirst Du in deinem ganzen Leben wahrscheinlich nie wieder bekommen.“ 

Curlys Ausstrahlung hinterlässt auch bei dem erfahrenen Erfolgsproduzenten Leslie Mandoki einen bleibenden Eindruck. Er lädt sie ein in seine Tutzinger Park Studios, in denen neben vielen Weltstars und erfolgreichen Jungstars – von Lionel Richie bis Gil, von Phil Collins bis Jeanette Biedermann - auch das erste No Angels-Album produziert wurde. Curly singt ihm beim ersten Zusammentreffen Songs ihrer großen Vorbilder vor - Tracy Chapman, Joan Osborne, Sherryl Crow und vor allem Joni Mitchell. Leslie Mandoki ist von Curlys Potenzial sofort überzeugt und schreibt Curly daraufhin einen Song auf den Leib. Die Single „Don`t walk away“, die im Dezember 2001 veröffentlicht wurde, entsteht.

CURLY beim Videodreh

Foto: Petra Preuß

Curly ist Feuer und Flamme über die Zusammenarbeit: „Leslie Mandoki ist selbst Musiker mit Haut und Haaren. Ich habe mich von Anfang an von ihm Verstanden gefühlt. Einen besseren Produzenten hätte ich nicht finden können.“ Die Begeisterung ist gegenseitig. Leslie Mandoki sagt über Curly: „Sie ist eine von ganz wenigen vielversprechenden jungen Begabungen, wie man sie nur ganz selten findet. Sie hat großes Talent, musikalischen Background, technisches Verständnis und ist in der Lage, authentische, handgemachte Musik zu transportieren. Sie ist schlichtweg eine waschechte Musikerin.“ 

„Don`t walk away“ wird für das Album „Stars inspired by Atlantis“ zum Walt Disney Feature-Movie „Atlantis“ ausgewählt. Eine Sache ist dabei für Curly besonders schön: Nur zwei Künstler haben Disney-Footage für ihre Videos bekommen - sie selbst und zum anderen die No Angels, die den Atlantis-Titelsong zusammen mit Donovan eingespielt hatten. „Das habe ich wirklich als Ehre empfunden.“


Offz. Homepage: 
www.curly-music.de 

 

VIDEODREH - CURLY - BEATIFUL LIES

Foto: Petra Preuß

Im September 2002 wurde das Video zur Single "Beautiful Lies" gedreht und hier gibt es exklusive Fotos davon....

 

CURLY - don´t walk away SINGLE: „don´t walk away

VÖ: Dezember 2001

paroli records / PARK STUDIOS / SONY MUSIC

CURLY - Beautiful Lies SINGLE: „Beautiful Lies

VÖ: 14.10.02

paroli records / PARK STUDIOS / SONY MUSIC

CURLY - NATURAL ALBUM: NATURAL

VÖ: 18.11.02

paroli records / PARK STUDIOS / SONY MUSIC

 

CD-Vorstellung

 

Ab dem 18. November war Curly auf Promo-Tour in Deutschland:

 

Foto von der Aufzeichnung ARTE 2 Night mit Leslie Madoki / Soulmates, Masha und Curly. ARTE 2 Night mit Leslie Madoki / Soulmates, Masha und Curly. Am 3.2.03 war die Aufzeichnung.

 

CURLY - HOW IT IS SINGLE: „HOW IT IS

VÖ: 17.03.03

paroli records / PARK STUDIOS / SONY MUSIC

 

CD-Vorstellung

 

CURLY WAR MIT JEANETTE AUF TOUR... CURLY war mit JEANETTE auf Tour im März / April 2003

 

CURLY - STAY SINGLE: STAY

VÖ: 28.10.05

paroli records / PARK STUDIOS / SONY MUSIC

 

CD-Vorstellung

 

 

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