SHAGGY

SHAGGY

Foto: Petra Preuß

Es ist schon eine beeindruckende Story. Im Jahr 2000 belegte Shaggy mit seinem Album "Hotshot" sechs Wochen lang Platz eins der amerikanischen Billboard-Charts. Die Folge war Sechsfach-Platin in den USA. 10 Millionen mal verkaufte sich das Album weltweit, in 15 Ländern enterte "Hotshot" die Nummer eins. Auch die Singles "It Wasn't Me" und "Angel" erreichten die Poleposition in Amerika und vielen weiteren Ländern. So beispiellos dieser Erfolg sein mag - Shaggy würde ihn niemals ,glücklich' nennen. Denn kaum jemand arbeitet so hart an der Realisierung seiner musikalischen Vision wie der Mann aus Jamaika, der früh nach New York ging und dort zum Superstar wurde. Jetzt kehrt Shaggy mit einem neuen Album zurück. Wäre er ein professioneller Pokerspieler, würde man feststellen, dass Shaggy auf Lucky Day mit höherem Einsatz als jemals zuvor spielt. Das bezieht sich sowohl auf die Musik als auch auf die in ihr offenbarte Gefühlswelt. Und die ist durch und durch weiblich bevölkert.

"Dieses Album ist allen Frauen gewidmet", betont Shaggy. "Wenn ich auf mein bisheriges Leben zurückblicke und mir überlege, wer mich am meisten geformt hat, wer in den entscheidenden Situationen den Unterschied ausmachte, dann waren das fast immer Frauen: die Mutter meiner Kinder, meine eigene Mutter, Frauen mit denen ich arbeitete. Sie haben sich diese Hommage einfach verdient." Gesagt, getan! "Lucky Day" ist eine verdammt gut klingende Erklärung der Wertschätzung geworden. Ein Album, das die Weiblichkeit in all ihren Facetten feiert.

Aufgenommen hat Shaggy es in heimischen New Yorker Gefilden. Im privaten Klanglabor und in den Big Yard Studios. Dorthin lud er sich unter anderem langjährige Freunde und Produzenten wie Robert Livingston, Sting Intl., Dave Kelly und Christopher Birch ein. Außerdem auf der Gästeliste: Sänger wie Barrington Levy ("Full Control"), Chaka Khan ("Get My Party On") und Big Yard's Rik Rok ("These Are The Lips").  Alle 14 Songs wurden von Shaggy entweder selbst geschrieben oder sind zumindest unter seiner Co-Autorenschaft entstanden.  Zudem war er maßgeblich an der Produktion beteiligt.

Wenn man den unglaublichen Erfolg von "Hotshot" bedenkt, ist es erstaunlich, wie wenig Druck Shaggy bei diesem Album an sich heran gelassen hat. "Wir waren fest entschlossen, diese Platte total "dope" klingen zu lassen. Trotzdem ging dann alles überraschend schnell", erinnert er sich. "Der Erfolg des letzten Albums hat mir viele Freiheiten verschafft. Bei der Auswahl der Songs und der Entscheidung für bestimmte Musiker und Produzenten hatte ich diesmal völlig freie Wahl." Diese Freiheit hört man dem Album an, von der ersten bis zur letzten Note.

Sie steckt im Funk von Songs wie "Shake Shake", "Hooky Jookie" oder dem Titeltrack. In ihnen taucht Shaggy ganz tief ein in die Welt der Dancehall, in der man die Schönheit und sexuelle Aura des weiblichen Körpers schon immer zu feiern wußte. "Diese Songs sind jung und wild", berichtet Shaggy begeistert. "Sie sind sehr humorvoll und transportieren dennoch eine ganze Reihe reifer Einsichten und Bemerkungen". Dieser Spannungsbogen gilt insbesondere für die erste Single "Hey Sexy Lady", die musikalisch mit einem fiebrigen Trompetensolo und zackigen Flamenco-Tupfern zu überraschen weiß.

Aber Shaggy beherrscht auch das ernstere Fach. "Walking In My Shoes" ist ein engagiertes Werben für Hoffnung und Mitgefühl. Ein Aufruf, sich über künstliche Grenzlinien hinwegzusetzen, die man als Rasse, Geschlecht oder Nationalität auf seiner alltäglichen Wahrnehmung eingezeichnet hat. "Lost" ist ein Song, der das "Thug Life", das im HipHop immer wieder glorifizierte Leben des Gangsters, einmal aus der Perspektive einer ebenso liebenden wie leidenden Familie darstellt. Das melodische "Full Control" ruft auf zur Befreiung der Frau, während "Strength of a Woman" und "These Are The Lips" einfach nur Liebeslieder mit positiver Message sind, die man selten so gut auf den Punkt gebracht vorfand wie hier. "Auf wie viele Arten kann man sagen, dass man jemanden liebt?", fragt sich Shaggy. "Wichtiger als das, was man sagt, ist oft, wie man etwas sagt. Wenn ich eine Platte mache, dann versuche ich neue Blickwinkel auszuprobieren."

Mit dem dynamischen "Another Day" schließt sich der "shaggysche" Themenkreis: das Feiern der Körperlichkeit, die Lobpreisung alles Weiblichen und schließlich der Dank an Gott für das Geschenk des Lebens. "Auf jedem meiner Alben gibt es einen Song, in dem ich einfach nur Gott danke", gesteht Shaggy. "Bei allem was man tut, sollte man bedenken, dass es ohne Gott einfach nicht geschehen würde."

Shaggy wurde als Orville Richard Burrell in Kingston, Jamaica geboren. Bereits als Kind bekam er von seinen Freunden den Spitznamen Shaggy verpasst, nach einer Figur aus der populären amerikanischen Zeichentrick-Serie "Scooby Doo". Mit 18 Jahren verließ er Jamaika und zog zu seiner Mutter nach Brooklyn, New York. Kaum angekommen, arbeitete er schon an seiner musikalischen Karriere. Mit "Mampie" und "Big Up", zwei harten Dancehall-Tracks, beide wurden sie Nummer eins der Reggae-Charts, erlangte er erste Berühmtheit.

Der internationale Erfolg begann mit der Veröffentlichung seines Debütalbums "Pure Pleasure". Die Single "Oh Carolina" belegte Platz eins in neun Ländern, in Großbritannien wurde sie gar zu einem der größten Hits in der Geschichte der Charts. 1995 folgte das Album "Boombastic" und mit ihm der ganz große Erfolg in den USA. Es erhielt Platin und gewann den Grammy für das beste Reggae-Album des Jahres. Die gleichnamige Single erklomm internationale Spitzenplätze: Platz drei in den Billboard-Charts, Platz eins in vielen Ländern Europas.

Im September 1996, nachdem er eine Welttournee beendet hatte, ging Shaggy wiederum ins Studio, und nahm sein drittes Album "Midnite Lover" (1997) auf. Zu dieser Zeit hatte er sich als Künstler bereits gut etabliert, Fans solch unterschiedlicher Stile wie Pop, Reggae, R&B und Weltmusik konnten sich auf seine Musik einigen. Er steuerte Songs bei zu Filmen wie "Speed II", " Aus dem Dschungel in den Dschungel " und " Stella's Groove - Männer sind die halbe Miete ".

Doch dann es sollte noch besser kommen. Mit "Hotshot", seinem ersten Album für das Label MCA, gelang der Vorstoß in noch höhere Sphären. Man kann dieses letzte Album nur als Phänomen beschreiben. Hier ein paar Eckdaten: Die Singles "It Wasn't Me" und "Angel" stiegen zu Nummer eins Hits in ungezählten Ländern auf, im vereinigten Königreich war "It Was'nt Me" sogar die meistverkaufte Single des Jahres 2001. Mit einer ausgedehnten Welttournee, die diese Bezeichnung in der Tat zurecht trug, spielte Shaggy nicht nur in Nordamerika und Europa, sondern auch in Asien, Afrika, Lateinamerika, Australien und Neuseeland. Er gewann zwei Billboard Music Awards in den Kategorien "Male Artist of the Year" und "Male Album Artist of the Year."

Im Jahr 2002 kamen der begehrte Brit Award als "Best International Male" und ein wahrer Preisregen bei den World Music Awards hinzu ("Best Selling Male Artist", "Best Selling R&B Male Artist", "Best Selling Pop Male Artist" und "Best Selling American Artist").  Schließlich gesellte sich noch ein kanadischer Juno Award für das "Best Selling Album" zu diesem erlauchten Kreis. Doch über diese beeindruckende Statistik hinaus, gilt es eine weitere Leistung Shaggys zu würdigen: Es ist ihm gelungen, Reggae die Tür zum Erfolg sperrangelweit aufzustoßen. Shaggy beweist, dass Sounds aus der jamaikanischen Dancehall durchaus als Mainstream-Pop auf der ganzen Welt funktionieren können. Dass sie sogar prägend auf den Mainstream wirken, wie man an Top-Bands wie No Doubt sehen kann, die auf ihrem letzten Album voll auf den Dancehall-Style als tragendes Element setzen.

Mittlerweile hat Shaggy sogar ein eigenes Label gegründet, die Big Yard Music Group, welche er mit seinem langjährigen Manager Robert Livingston gemeinsam betreibt. Ihr erstes Release war ein Solo-Album von Rayvon, der sich auf "Angel" das Mikrofon mit Shaggy teilte. Weitere Unternehmungen der letzten Zeit führten Shaggy unter anderem mit Toni Braxton zusammen. Gemeinsam mit ihr war er auf dem Song "Christmas in Jamaica" zu hören.

Besonders gern erinnert sich Shaggy an die erfolgreiche "Hotshot"-Tour
zurück: "Der Hauptgrund, warum ich immer in dieses Business wollte, ist, dass ich es liebe auf der Bühne zu stehen. Ich mache Platten, damit ich auf der Bühne zuhause sein darf!" Shaggys Leben im mobilen Wohnzimmer haben auch sein aktuelles Songwriting stark beeinflusst: "Als ich ,Strength Of A Woman' schrieb, da war ich gerade in Südafrika. Dieser Song hat eine Marke gesetzt. Er hat eine Stimmung begründet, die für das Album sehr wichtig wurde."

Mit der Gründung seines Labels Big Yard/MCA und der anstehenden Veröffentlichung von Lucky Day hat sich der Freizeitanteil in Shaggys Leben auf ein Minimum reduziert. "Doch das ist okay", meint er, "schließlich verbringe ich meine Zeit mit dem, was ich am meisten liebe. Ich mache Musik und zaubere mit ihr ein Lächeln auf das Gesicht vieler Menschen. Mein größter Wunsch ist es, ein Album zu machen, das die Leute in ihren CD-Player stecken und kein einziges Stück überspringen möchten." Wie man weiß, werden Shaggys Wünsche meistens wahr.

 

Offz. Homepage:   www.shaggyonline.com

 

SHAGGY - HEY SEXY LADY SINGLE: HEY SEXY LADY

VÖ: 21.10.02

UNIVERSAL RECORD

 

REINHÖREN:   HEY SEXY LADY

VIDEO:     28k  /  56k  /  ISDN

 

CD-Vorstellung

 

SHAGGY - LUCKY DAY ALBUM: LUCKY DAY

VÖ: 11.11.02

UNIVERSAL RECORD

 

CD-Vorstellung

 

 

Coca-Cola und Universal Music -  Sommerkampagne "Music Makes Your Summer"

Am Freitag, den 13.06.03 fand eine gemeinsame Pressekonferenz mit anschließendem Konzert mit BEFORE FOUR, VIRGINIA JETZT!, BRO´SIS, JEANETTE und SHAGGY und Aftershow-Party statt.

 

 

SHAGGY in Berlin. Besuch beim Energy Berlin Live Bash

150 Gewinner von Radio Energy hatten das Glück beim exklusiven "Live Bash" von Energy mit Shaggy auf einem Boot dabei zu sein. Die Gewinner aus Hamburg hatten etwas Verspätung, natürlich wartete man auf diese. Aber dann... Shaggy kam und siegte. Nachdem er den ersten Song performte hatte holte er die Fans zu sich und animierte sie zum feiern mit ihm, was sofort dankbar angenommen wurde und so präsentierte er vor allem seine bekannten Hits inmitten der Fans und zeigte das er ein Stars ist der versteht mit den Fans zu feiern und keine Berührungsängste hat. Dabei gab´ er sich Mühe das auch noch so viele wie möglich Fotos von ihm bekamen, schaute in fast alle Kameras oder Handy die vor seine Nase gehalten wurden. Er macht nicht nur gute Musik sondern ist absolut sympathisch was er bei jedem Termin zeigt. Da war die gute Party vorprogrammiert. Danach legten DJ´s auf und das Boot fuhr durch das nächtliche Berlin. Danke Shaggy und Radio Energy für dieses Erlebnis...

 

SHAGGY - CLOTHES DROP ALBUM: CLOTHES DROP

VÖ: 19.09.05

UNIVERSAL

 

CD-Vorstellung

 

 

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