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Dieser Mann hat verdammt gute Karten, und einige
Teilnehmer des Rapgames werden sich im Spätsommer warm anziehen müssen.
Denn dann zieht der Routinier aus Heidelberg seinen „Funkjoker“!
Toni-L ist zurück. Für uns Hörer heißt das: Es
gibt kein Zurück! So sehr fesselnd sind Tonis einzigartige und
kompromisslose Raps, die er uns auf seinem brandneuen Album liefert.
Vergesst alle üblichen Verdächtigen... In diesem Funkpoker spielt der
„Funkjoker“ seinen Royal Flash knallhart aus!
„Der Funkjoker“ ist das Ergebnis der
musikalischen
Prägungen und Inputs, denen sich der Künstler in
den
letzten zwanzig Jahren hingab. „Ein bisschen
Funk, ein
bisschen Soul, ein bisschen Rock & Roll – und
ihr seid
drin im Flow“, bringt er es in „Ein bisschen
Funk“ auf
den Punkt. Funk ist also das Motto des Albums – aber eben
nur „ein
bisschen Funk, weil der komplette Funk den wahren
Funkgruppen gehört“. Ihnen hat der Rapper den
Titelsong gewidmet, in dem nicht weniger als 52
seiner
Funkidole ihre Erwähnung finden – absoluter
Rekord !
Diese Hommage, die im August bereits als Single zu
haben ist, ist keineswegs eine öde Aufzählung; im
Gegenteil: Sie sprüht vor Enthusiasmus und
Funkyness
und wird sicher als einer der wenigen deutschsprachigen
Rapsongs die hiesige Clubszene bereichern.
Es ist faszinierend wie Toni-L die Energie seiner
unzähligen
Live Performances auf einen Tonträger bringt –
abwechselungsreich, prägnant, innovativ, aussagekräftig,
eine Punchline nach der anderen kickend, immer in
seinem unverkennbaren Rapstil; vorgetragen in einem
exzellenten Flow, der besonders von den Pausen
lebt,
die der MC immer wieder einbaut, weil er weiß,
dass
„sich Funk nicht durch Töne definiert, sondern
durch
Pausen.“
Der gelernte Koch hat als einer der aller ersten
Deutschrapper seit Ende der achtziger Jahre immer wieder
Maßstäbe in Sachen Reimtechnik gesetzt.
Das war in seiner Zeit bei Advanced Chemistry so
und
natürlich auch 1996 auf seinem Debütalbum „Der
Pate“, das nicht ohne Grund heute eine der meistgesuchtesten
Scheiben auf dem Markt ist.
Tonis zweiter Longplayer ist die logische
Konsequenz
einer der längsten Rapkarrieren Deutschlands. In
über
15 Jahren hat sich diese Persönlichkeit nicht in
ihre
Karten gucken lassen. Sie blieb ihrem Weg, ihren
Ideen
und ihren textlichen Inhalten treu; stets begleitet
und
supportet von Leuten, die auf „Der Funkjoker“
mitgewirkt
haben: seine beiden Jungs Torch und Boulevard
Bou, DJ Stylewarz aus Bremerhaven, Ebony Prince aus
Frankfurt/Main, DJ Rickski aus Köln, Killer Kela
aus
Großbritannien und La Connessione, ein von Toni mitgegründeter,
europäischer Rapverbund mit Gente
Guasta aus Italien und Souterrain Squad aus
Belgien.
Ob’s seine bedingungslosen Raps sind, die funky
Gitarre, zu der er regelmäßig in seinen Songs
greift
oder die mitreißenden Beats seiner Produzenten,
„der
Funkjoker“ hält alle Trümpfe in der Hand.
Seine Rappower stellt Toni-L live im Herbst mit
D-Flame
und DJ Stylewarz in einer Tournee unter Beweis. Das
Battle um das heißeste Album des Spätsommers wird
er
dann schon locker gewonnen haben...
Stefan Fabinger
Offz.
Homepage: www.toni-l.de
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