PINKOSTAR
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Es
gibt Parolen im Rock-Business, die bei aller vermeintlichen Nähe zur
Platitüde dennoch immer wieder zutreffen. Eine von ihnen lautet: “It´s
the singer not the song.” Was uns diese Formel sagen will, ist klar.
Wirklich große Bands stehen und fallen mit ihrem Frontmann. Was wären
die Doors ohne Jim Morrison gewesen, was Nirvana ohne Kurt Cobain? Dass
dabei dennoch die Stärke der gesamten Gruppe und die kompositorischen
Qualitäten entscheidende Kriterien sind, um als Act wirklich den
Durchbruch zu schaffen, steht außer Frage. So gesehen bieten die
norddeutschen Newcomer Pinkostar die perfekte Verbindung aus einer reifen
Band, intelligenten Songs, aussagekräftigen Texten und einer imposanten
Umsetzung durch ihren Sänger Daniel. Auf ihrer Debüt-EP Solargirl
dokumentieren Pinkostar eindrucksvoll, weshalb zahlreiche involvierte
Fachleute und das Publikum gleichermaßen zur Zeit von dieser Band derart
begeistert sind. Ihr ganz eigener, unverwechselbarer Sound, der mit
zeitgemäßen Elektronik-Einflüssen und Querverweisen an moderne Strömungen
geschickt durchzogen ist und sich stilistisch irgendwo im noch unbesetzten
Terrain zwischen Doors, Muse und
Pearl Jam ansiedelt, hat das besondere Etwas, das man auf einem solch
hohen Niveau in Deutschland nur sehr selten findet. Neben
Sänger Daniel bestehen Pinkostar aus Basti (Gitarre und Vocals) , Mark
(Bass) und Enno (Schlagzeig, Elektronik und Programming). Seit 1999, als
Pinkostar zu dritt (zunächst noch ohne Sänger) an den Start gingen, hat
diese Gruppe wahre Quantensprünge in ihrer Entwicklung durchlaufen. Nach
Testphasen mit anderen Vokalisten formierte sich das heutige Line Up im März
2000, als Daniel im Proberaum der Gruppe auftauchte und sein kraftvoller
Gesang keine weiteren Fragen offen ließ (Enno: “Man kann sagen: Es hat
auf Anhieb gefunkt”). Bereits im August 2000 produzierte die Band ein
erstes Demo, mit dem Pinkostar wichtige Kontakte (etwa zum
Scorpio-Management) knüpfen konnte. Ein weiteres Demo, dazu zahlreiche
Konzerte u.a. mit Eat No Fish, Ash und den Inchtabokatables sowie einige
wenige Showcases vor namhaften Plattenfirmen später stand der
Plattenvertrag mit F.A.M.E. Recordings, die unter diversen brennend
interessierten Bewerbern den Zuschlag erhielt. Neben
dem Titeltrack ´Solargirl`, einer packenden Liebeserklärung in modernem
Soundgewand, präsentieren Pinkostar auf ihrer ersten EP drei weitere
Songs, die einen repräsentativen Überblick ihrer vielschichtigen
Stilpalette geben. Das groovende ´No One´s Control` zeigt die rockige,
kraftvolle Seite der Band. Schon jetzt wurden die Produzenten des
Kinofilms ´Death Watch` auf diesen Track aufmerksam, der als Titelsong
des Streifens fungieren wird. In ´Planet Paranoid` mit seinen sphärischen
Sounds und dem treibenden Rhythmus geht die Band auf eine (textlich)
kritische Reise durch Zeit und Raum. Abgerundet wird die CD durch das
energetische ´Save Yourself` mit seiner eingängigen Hookline. Fazit:
In dieser Band stimmen bereits alle wichtigen Faktoren: Die Songs, der
Sound, die optische Präsenz, die Fokussierung auf ihren charismatischen
Frontmann. Und sogar der Bandname mit seinem plakativen Logo passt perfekt
ins Mosaik einer sich atemberaubend schnell profilierenden Gruppe.
Vergleichbar mit ihren anregenden Texten, die sich kritisch mit der Rolle
des Menschen und seiner Umwelt auseinandersetzen und dabei unmissverständlich
Position beziehen, dokumentiert auch der Begriff ´Pinkostar`, dass die
Musiker in jeder Hinsicht Flagge zeigen. Enno: “Pink bzw. Pinko hat
mehrere Bedeutungen und verdeutlicht, dass wir tolerante und kritisch
denkende Musiker sind, die offen ihre Meinung äußern.”
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Tourstart war am 1.10.02 im Berliner Knaack. |
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Da
ich etwas spät dran war standen FORTYFOUR FREAKS schon auf der Bühne
und so richtig viel habe ich von ihnen nicht mehr mitbekommen.
Anschließend kamen schon PINKOSTAR, wegen diesen war ich eigentlich
auch beim Konzert um sie einmal live zu erleben. Überfüllt war es
nicht, allerdings habe ich im Knaack schon Konzerte erlebt wo weniger
Leute da waren und so kann man sagen für einen Wochentag schon ganz
o.k. PINKOSTAR konnte zwar die Leute nicht so recht aus der Reserve
locken, das vermochte an diesem Abend keine Band so richtig, allerdings
Beifall bekamen sie ordentlichen. Das auch nicht ohne ihn verdient zu
haben denn sie legten einen guten Auftritt hin. Mein Eindruck, eine Band
die durchaus begeistern kann und auf dem richtigen Weg ist. Auch wenn
jetzt erst einmal die EP erscheint darf man gespannt sein auf das im
Frühjahr 2003 erscheinende Album. Anschließend kam KEN die auch nicht
schlecht waren und mir kam der Sänger irgendwie bekannt vor, klar es
ist der Sänger von BLACKMAIL,
er war mir von einem anderen Konzert im Gedächtnis geblieben als er
Bemerkungen machte die "etwas arrogant" rüber kamen und auch
diesmal konnte er mich nur mit der Musik überzeugen. Von der Musik her
kann man KEN und BLACKMAIL
nicht vergleichen. Als Letztes spielten PRIMO die mir auch ganz gut
gefallen haben. Wer in einer Stadt wohnt wo sie auf Tour halt machen
sollte sich die Bands auch einmal ansehen und vor allem anhören. p.p. |
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ALBUM:
THE TRICK IS TO KEEP BREATHING.
VÖ: 7.04.03 BMG / F.A.M.E. Recordings
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PINKOSTAR mit SUBWAY TO SALLY auf TOUR. Am 11.03.03 war das Konzert in Berlin. Bericht und Fotos hier. |
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© 2000-2003 by P.Preuss / Backstage7
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