GRUPPE 3
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Foto: Promo |
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Musik
aus Deutschland als Untermalung des eigenen Lebensgefühls – wann hat
es das zuletzt gegeben? Man
sieht sich nicht nur, man kennt sich nicht nur. Und das nicht erst seit
1999. Gregor, 28, der Musikmaniac, der den Songs die Stimme leiht und
bei dem, zumindest in den Wurzeln, die Songs entstehen. Bunni, 28, der
Visionäre, der die Gitarre hält und den Gute-Laune-Faktor in die Band
trägt. Und Robert, 27, der die Drums bedient – und damit den Groove
bei Gruppe 3 vorantreibt.
Gemeinsam hat die Band aus Erlangen ein Konzept entwickelt, dass eben
genau dem eigenen Lebensgefühl entspricht – Spaß haben, groovy sein,
anecken. Aber um Gottes Willen bloss nicht langweilig sein. Womit
wir mitten drin sind. Der Groove – vielleicht das wichtigste bei Gruppe
3. „Wir sind keine Achtel-Schrubberband, wie das zur Zeit fast
alle deutschen Bands machen“, sagt Gregor. „Wir lassen uns Zeit für
Songs, haben groovigere Ansprüche. Das schließt sich bei uns eben
nicht aus.“ Im Vordergrund steht musikalisch neben dem Anspruch aber
immer noch der Rock´n´Roll. Gregor: „Was nutzt der beste Anspruch,
wenn die Musik nicht kickt?“ Und das tut das Soundkonglomerat von Gruppe
3 – Funkrock trifft auf Punk, Pop auf Rock, und der Spaß, der hat
bei den Dreien immer wieder ernsthafte Absichten. Und mit dieser Vitalität
und einer großen Portion Verve geht es den drei mit ihrer powervollen,
explosiven Mischung eben nicht nur
darum den ganz großen Coup landen sondern wirklich etwas rüberzubringen.
Der
gute Ton eilt der Band bereits seit den Tagen voraus, als man noch als
Yeah! zusammen Musik machte. Doch die Zeiten sind vorbei – der Trieb,
sich nicht nur im Diskopunk zu tummeln, sondern stattdessen Chaotik mit
Sinn, deutschen Texten und handfester Musik ohne Schranken zu kreuzen,
wurde immer größer. „Wir sind keine Typen, die in Monotonie
erstarren“, sagt Gregor. „Wir versuchen, das ganze philosophischer
anzugehen.“ Das kann dann auch schon mal in Songs wie „Fernglas“
enden, die einen deutlich ernstzunehmenden Hintergrund haben. Doch der musikalische Background der Erlangener bleibt wie ein Surfbrett, das uns von einer Welle zur anderen trägt und uns immer wieder aufs neue die musikalische Vielfalt des Trios vor Augen hält. Da wird gerockt, was die Gitarrenseiten hergeben. Gruppe 3 wagen mit diesem Album einen Striptease von Seele und Hirn und zwingen den Hörer aufgrund ihrer abwechslungsreichen Beats, richtig hinzuhören und sich gleichzeitig mit ihrer Musik auseinander zu setzen. Allein deshalb gebührt der Band Hochachtung. written by Stefan Picker Dressel
Offz. Homepage: www.gruppe3.com |
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GRUPPE 3 war bei WHISKEY-SODA zum Interview... |
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VÖ: 15.09.03 The M-Company
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