Subway to Sally

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»Alles dreht sich um mich her. Die Welt versinkt im Farbenmeer. Wenn ich tanze. Mit dir tanze.« Wir
kennen sie wohl alle – die ungeschriebenen Gesetze des Musikgeschäfts,
die Bauernweisheiten in der Rockmusik, die Geschichten über das Auf und
Ab, über Glanz, Gloria und Niedergang von Künstlern und Bands, die
einst von findigen Marketingjongleuren als Weisheit letzter Schluss
angepriesen wurden, diese Lorbeeren in Wirklichkeit aber nicht verdient
haben. SUBWAY
TO SALLY – sieben Musiker aus dem Raum Potsdam/Berlin –haben sich
all diesen vermeintlich unabänderlichen Mechanismen und Spielregeln
seit ihrer Gründung im Jahr 1992 bis zum heutigen Tage verweigert; und
das mit stetig wachsendem Erfolg. Neun Jahre sind in der Rockmusik, in
der es auch mittlerweile vor Eintagsfliegen nur so wimmelt, eine
verdammt lange Zeit. Und während andere Combos nach einer knappen
Dekade bereits ihren kreativen und/oder kommerziellen Abgesang
miterleben müssen, zeigt die Popularitätskurve von SUBWAY TO SALLY
nach wie vor steil nach oben. Was
macht diese Band so faszinierend? Ist es die perfekt dosierte Mischung
aus modernem Metal, bodenständigem Rock, europäischer (meist
irisch-englischer) Folkmusik und Mittelaltermelodien, welche bewirkt,
dass sowohl der New Metaller und der Rocker als auch der Verehrer
reinster Minnekünste diese Musiker als seine Lieblingsband verehrt? Ist
es das einzigartige Abenteuer, das packende Entertainment, das SUBWAY TO
SALLY ihrem Livepublikum schenken – und das beinahe 1.000 mal (in
Worten: eintausend!!!) in neun Jahren? Das Septett – und da sind sich
zahlreiche Kritiker deutscher Musikmagazine einig – ist in
spielerischer, inhaltlicher und zwischenmenschlicher Hinsicht die wohl
beste Liveband Deutschlands. Sei es die Magie des Violinenspiels von
Frau Schmitt, die mächtige Riffwand des Gitarristen und
Hauptsongwriters Ingo Hampf, die Verwandlung des eigentlich Ruhe
ausstrahlenden Bassisten "Sugar Ray" Runge in ein fanatisches
Rock’n’Roll-Tier, die mitreißenden Chorgesänge und zarten Töne
der Akustikgitarristen Bodenski
und Simon, das Präzisionsdrumming
von David Pätsch, die unvergleichliche Sangesvielfalt des
Rock/Folk/Minne-Sängers, Dudelsack- und Flötespielers sowie
Schottenrockträgers Eric
Fish oder ganz einfach die Kraft von sieben außergewöhnlichen Künstlern,
die als unbezwingbare Einheit, als ein gewaltiger Sturm auf der Bühne
stehen: Hier kann man nicht gleichgültig zusehen. Nein, hier wird man
Teil einer großen, brandenden Welle. Die
Geschichte von SUBWAY TO SALLY hat ihren Ursprung in Hobbyprojekten und
Straßenmusik. Und so verwundert es nicht, dass STS zuerst ihrer tiefen
Verwurzelung in der Folkmusik Ausdruck verleihen. Dem trägt das Debütalbum
”1994”, erschienen beim Kleinstlabel Costbar, Rechnung – ein Album
übrigens, das trotz niedrigstem Etat ganz locker im fünfstelligen
Bereich über die Ladentheken gereicht wurde. Bereits auf dem Zweitwerk
”MCMXCV”, erschienen auf dem Vielklang-eigenen Label Stars In The
Dark, kreischen harten Gitarren auf, liegt die Betonung ganz deutlich
auf hartem Rock. Und schlussendlich (nach den Alben ”Foppt den Dämon”,
1996, und ”Bannkreis”, 1997) wird es für SUBWAY TO SALLY zu einem
ganz normalen Vorgang, auf Metal-Festivals ebenso zu spielen wie auf
Gothic- oder Alternative-Events. Ein Unikum, zweifelsohne, denn Eric,
Frau Schmitt, Bodenski & Co. werden von den Lesern etlicher Magazine
der verschiedensten musikalischen Genres zu den Lieblingen des Jahres
gewählt. Und das übrigens immer wieder. Seit fünf Jahren. 1999
sorgt das Septett für einen Meilenstein der Metalszene – das Album
”Hochzeit” (BMG Ariola) erscheint. Treffsichere Songs, die sofort
ins Herz und in die Beine gehen, spannende Texte in Monumentalformat –
kurz: Diese Scheibe hat das gewisse Etwas. ”Hochzeit” entert die
deutschen Albumcharts auf Platz 27, die Presse ist begeistert, die Band
heimst mehrmals die Trophäe ”Album des Monats” ein, wird mit
Titelstories überhäuft und startet zu einer Tournee, die zu einem
Triumphzug wird. Überall sind die Hallen ausverkauft, etwa 30.000
Zahlende feiern ihre Bühnenhelden. Die
spannende Frage, die sich seitdem Fans und Journalisten gleichermaßen
stellen, lautet: Können SUBWAY TO SALLY ”Hochzeit” nochmals toppen?
Und die Antwort lautet klar und deutlich: Ja! ”Herzblut” verknüpft
das intelligente, spielerische Moment von ”Bannkreis” mit der
Zielstrebigkeit und Gradlinigkeit von ”Hochzeit”. Die Stücke zeigen
die enorme Fähigkeit der Band, rasante technische Finessen leicht verständlich
zu machen, also Hits zu schreiben, die sich nicht abnutzen. Und
derartige Dauerbrenner bietet ”Herzblut” zuhauf. Man höre die Stücke
”Veitstanz” (schon jetzt ein Livehammer!), ”Kleid aus Rosen”
(schneller Folkmetal trifft auf sakrale Chöre trifft auf Techno), ”Krötenliebe”
(da glüht das Tanzfieber) oder den Opener ”Die Schlacht” (die
perfekte Ergänzung zu ihrem 99er Volltreffer ”Böses Erwachen”). Es
bleibt lediglich noch zu sagen: Herzlich willkommen zu einer langen
Reise. Wohin diese Reise geht, ist noch ungewiss. Aber – soviel sei
bereits jetzt versprochen – sie wird spannend, sehr spannend. Wolf-Rüdiger
Mühlmann (Rock
Hard Magazin)
Line
Up: Eric
Fish (Gesang, Dudelsack, Schalmei, Flöte) Frau
Schmitt (Geige) Bodenski
(Gesang, Akustikgitarre, Gitarre) Simon
(Gesang, Akustikgitarre) Ingo
Hampf (Gitarre) Sugar
Ray Runge (Bass) David
Pätsch (Schlagzeug) Veröffentlichungen: 1994
(Costbar, 1994) MCMXCV
(Stars In The Dark, 1995) Foppt
den Dämon (Red Rooster, 1996) Bannkreis
(BMG, 1997) Hochzeit
(BMG, 1999) Schrei!
– Live (BMG, 2000) Herzblut
(Mercury, 2001)
SUBWAY
TO SALLY - Noch reichlich Atem Auf
"Herzblut" jongliert das seit 1992 aktive Septett aus dem Raum
Berlin/Potsdam erneut virtuos und eingängig mit Metal, Rock, Folk und
Minne/Mittelalter - eine Mixtur, die schon das letzte Album
"Hochzeit" in die deutschen Top 40 katapultiert hatte. Während
anderen Bands nach knapp einer Dekade der kreative Atem knapp wird, haben
Subway To Sally für ihr Island/Mercury-Debüt noch mal ganz tief Luft
geholt. Ob das Violinenspiel von Frau Schmitt, die Riffs des Gitarristen
Ingo Hampf, die Harmonien der Akustikgitarristen Bodenski und Simon, das
Schlagzeug von David Pätsch, die Vocal-Präsenz von Eric Fish: Hier ist
das Ganze wirklich mehr als nur die Summe seiner Teile, so gut sie sein mögen.
In Songs wie "Veitstanz", "Kleid aus Rosen" und
"Krötenliebe" verknüpft die Band spielerische Momente mit
rasanter Geradlinigkeit. Und den sakralen Folkmetal-Hammer "Kleid aus
Rosen" gibt's zum Schluss noch einmal in einer nicht minder schlüssigen
Akustik-Version. Mit viel, viel "Herzblut"...
Offz.HP : http://www.subwaytosally.com |
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Fotos vom Auftritt bei der 10.Geburtstagsfeier vom Lindenpark e.V. in Potsdam November 2000 |
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News 11.04.01 |
| SUBWAY TO SALLY mit ihrem Album HERZBLUT (Mercury) auf Platz 15 in die Longplay Charts eingestiegen ! |
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News Juni 2001 |
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Viel
Herzblut in Mexico City Hätten Sie’s gedacht? Auch in Mexico entfachen Subway To Sally mit ihrem aktuellen Album "Herzblut" Begeisterungsstürme. Nach einer Pressekonferenz gab die Band in der Landeshauptstadt noch zwei Tage Interviews am Stück, derweil das Album beim wichtigsten Rocksender Radio Orbita in der höchsten Rotation lief. Die Autogrammstunde im größten Plattenladen von Mexico City musste sogar von Bodyguards gesichert werden, nachdem sich schon vor der Ankunft von Subway To Sally mehrere hundert Fans eingefunden hatten. Ein weiterer Höhepunkt des Besuchs war der Wettbewerb von Radio Orbita, bei dem Erszebech die Gäste aus Alemannia "entführen" durften. Die lokale Gothic-Band lud die Potsdamer in einen privaten Club ein, wo es nicht nur reichlich Bier und Tequila, sondern auch ein Subway To Sally-Cover gab. Da die Mexicaner mit dem Gesang aber doch ihre Probleme hatten, musste Eric Fish auf der Bühne aushelfen. Eine kleine Probe gewissermaßen für das Konzert im Hard Rock-Club, das zwei Abende später mit über 1.000 Besuchern ausverkauft war. Und worauf freuen sich Mexico City und Subway To Sally jetzt schon? Klar: Auf den nächsten Trip ins Land der Azteken. |
Info, Fotos, Link von SUBWAY TO SALLY (HAUPTSEITE)
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